DAS KARAMAN MUSEUM

Das Museum,das sich im Zentrum der Provinz Karaman befindet, dient zum Zweck; archäologische und ethnografische Werke aus dem Gebiet Karaman und seiner Umgebung auszustellen. Es gibt zwei Hallen, je für archäologische und ethnographische Ausstellungen. In diesen Hallen werden in 33 Vitrinen der Reihe nach Werke der Epipaläolitichen Zeit, Neolitische Zeit, Kalkotoliche Zeit, Brosamische Zeit, Klassische Zeit, der römischen und byzantinischen Periode, aus der Seldschuken Zeit, anatolischen Fürstentümern, der Karamanidichen Zeit, und die Werke der osmanischen und republikanischen Zeiten ausgestellt. Aus Diesen Perioden stammende Tongefäße, Idole, von Knochen und Metall ausgearbeitete Schmuckstücke, Ungentarien (Tränenflaschen), Waffen und ethnographische Werke werden hier ausgestellt. In den Vitrinen für Münzen sind hellenistische Münzen, venezianische, römische, byzantinische münzen aus den anatolischen Fürstentümern, aus der Karamanids, sowie osmanische und republikanische Zeit zu sehen. Die weibliche Leiche aus den Manazan Höhlen wird ebenso hier zur Ausstellung gestellt. Archäologische und ethnographische Steinwerke werden im Garten des Museums ausgestellt. Das Karaman Museum bietet ihren Besuchern mit den ausgestellten Werken eine herrliche Fahrt in die Geschichte.

DIE AKTEKKE MOSCHEE

Die Moschee Aktekke, die sich im Zentrum der Provinz Karaman befindet, wurde 1370 von Aladdin Bey errichtet. Als Baumaterial wurden geschliffene Steine benutzt, die der Moschee eine bestimmte Natürlichkeit zufügen. Die Moschee mit ihren zentralen Kubba und ihrer hohen Minarett hat eine sehenswerte Struktur. Das Minarett ist das erste Beispiel der klassischen osmanischen Zeit. In der Moschee befinden sich die Gräber von Mevlanas Mutter Mümüne Hatun, Bruder Aladdin Çelebi, Karamanoğlu Seyfeddin Süleyman Bey und verwandte des Mevlana. Um den größtmöglichen Nutz des Sonnenlichtes, ist eine Fensterarchitektur entworfen, die das Eindringen des Sonnenlichts erleichtern. In der Gebetshalle der Moschee sind die besten Beispiele der Zeichnungskunst der klassischen osmanischen Zeit zu sehen.

DIE HATUNIYE MADRASA (ISLAMISCHE HOCHSCHULE)

Die Hatuniye Madrasa befindet sich im Zentrum der Provinz Karaman und wurde von Nefise Hatun -die Tochter des Osmanischem Sultan Murat Hüdavendigar und Ehefrau von Karamanoğlu Alaadin Bey- gebaut. Die Madrasa hat einen offenen Innenhof, und hat eine weite Diele. Der Innenhof der Madrasa ist rundum mit Pergolen versehen. Auf den östlichen und westlichen Seiten befinden sich die Stundentenzellen. Als Baumaterial der Madrasa wurde Schliffstein verwendet. Die Ornamentik am Gebäude zeigt sich besonders auf dem kronenförmigen Portal, auf dem Bogen der Diele und in den Eckzimmern. Das Hauptschema der Ornamentik besteht aus geometrischen Motiven, florale Motive, Rumi und Palmetten sowie Bogenbeschriftungen. Die Hatuniye Madrasa dient heutzutage als "Restaurant Hatuniye - touristische Karaman Küche" und bietet ihren Besuchern den Geschmack der türkischen Küche an.

DIE IMARET MOSCHEE

Die Imaret Moschee befindet sich im Zentrum der Provinz Karaman und ist im Jahr 1451 von Karamanoğlu Ibrahim bey II. gebaut. Wie und zu welchem Zweck das Gebäude benutzt werden soll, wurde im Jahr 1431 mit harten Regeln der Gründung gebunden. Somit konnten alle Bedürftige ihre Bedürfnisse kostenlos besorgen. Dieses zwei stöckige Gebäude wurde als ein Mehrzweckgebäude gebaut und hat einen überdachten Innenhof und vier Dielen. Das Gebäude besteht komplett aus Schliffstein. Am Portal wurde teilweise Marmor benutzt. Am Minarett und dem Eingangstor wurden farbige Steine benutzt. Auf dem Portal und Minarett wurden muqarnasartige Verschönerungen benutzt. Das Eingangstor, sowie die Türflügeln der gewölbten Zimmer stellen die berühmtesten Beispiele des XV. Jahrhunderts des Karamanoğlu Holzverarbeitungs dar, und ist ein sehenswertes Werk.

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